Vor mehr als zehn Jahren zeigte mir Ingrid einen Steinbruch in der Gegend von Portovenere. Seit dieser Zeit gestalte ich immer wieder Skulpturen aus Portoro, dem schwarzen Kalkstein mit seinen geäderten Einschlüssen. Diese Skulptur, “Wachend”, habe ich immer wieder überarbeitet und erst vorletzte Woche fertiggestellt. Zwei Tage später konnte ich sie dann auf dem Grab in Capena (Rom) aufstellen und im Gedenken einen Beitrag leisten.
In Italien durfte ich dann mal wieder miterleben, wie viele Menschen ihre Beziehung zu den toten Freunden öffentlich pflegen und würdigen.
In Casa Löic, einer Einrichtung für seelenpflegebedürftige Menschen, wurde dann am Donnerstag den 3. November, in einer Feier an das Sein und Wirken von Ingrid Hermanni gedacht.

