Archiv der Kategorie: malerei

RADIERUNG WEIHNACHT 2020

Gedanken, Worte, Zeichnung in Asphalt geritzt, Ätzen, Druckerfarbe, Wischen und Drucken.

Das Tor des Widerspruchs, / verschlossen mit den Thesen/ unsrer Zeit./ Geduldig sinnend/ in der Tiefe Zwischenraum.

Ein Hoffnungslicht/ durch Ritzen Schimmert,/ ohne Schatten Wärme strömt./ Transparent die Taten/ der Vergangenheit.

Wahrheitslicht/ Ausgleich fordernd,/ Gewichte in die Schale der Gemeinsamkeit./Zum Kind dahin/ mit frohen Gaben.

Bernd Eisenmann Weihnacht 2020

„GEBORGEN“, ÖLBILD

„Geborgen“ Öl auf Eichenplatte 47×76,5

Zu der Reihe „nichts bleibt verborgen“ eine weitere Studie in Öl. In einer spontanen frischen Malweise weiter auf der Suche. Wenn ich das entstandene Bild immer wieder betrachten will und mich dieses zum Sinnen anregt ist es fertig. Weiter geht es dann auf der nächsten grundierten Platte.

„Geborgen“ oder sich einfach nur ein wenig mit Allem im Zusammenhang wiederfinden.

ZWEI AUFEINANDER BEZOGENE ÖLBILDER

„Nichts bleibt Verborgen“ Öl auf Eichenplatten 50×76,5 / 50×76,5

Nach den Improvisationen bin ich an den Studien zu den Kompositionen zum Thema angelangt. Die Eichenplatten vom Kleiderschrank sind als Malgrund prima, hoffe dass die Gerbsäure später nicht zusehr abdunkelt. Weitere Platten sind in Vorbereitung und Morgen gehts ans Grundieren. Ein wenig krumm und schief muss ich akzeptieren.

Zurückgezogen im Atelier in dieser ernsten Zeit. Nicht nur die Wirtschaft, der Urlaub, die Freizeitgestaltung wird sich ändern. Wir als Menschen werden uns durch die Krankheit ändern, vielleicht sogar weiterentwickeln. Wird die Moralität bei der Bewertung einer menschlichen Leistung wieder einbezogen wie z.B. die sinnliche-sittliche Wirkung bei den Farben.

ÖLBILD VON 2013 NEUFASSUNG

„ohne Titel“ 2013, Neufassung Okt.2020, Öl 70x100cm

Ein Ölbild vom Februar 2013. Es ließ mich nicht los, immer wieder ein mich verlieren auf der Suche, aber kein Entschluss zum Handeln. Jetzt war es an der Zeit! Das Bild ist vom Keilrahmen und im Holzrahmen aus Ulme hängt es bereits in der Wohnung. Die Qualität des Photos ist von daher dem Licht und den Umständen entsprechend.

Jetzt kann es mit dem Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“ weitergehen.

WEITER IM ATELIER- MALERISCHE STUDIEN

Was mich gerade innerlich bewegt, hat sich wohl in diesen spontan gemalten Blättern niedergeschlagen. Improvisationen oder einfach nur ein Auswurf. Annäherung an mein bildnerisches Thema durch den Malprozess selbst, ein Suchen und ein mich Abfinden mit dem was mir möglich ist.

Aus einem Kleiderschrank meiner Eltern habe ich mir einige Malgründe aus Eiche geschaffen. Grundiert und dann Malen mit Ölfarbe. Die Ergebnisse der Reflexion der Studien sind der Anfang eines erneuernden Malens. Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“, wir werden alle in unserem Handeln wahrgenommen.

RADIERUNG ZU WEIHNACHTEN 2018

 

Zuneigung/ der Liebe Wärme entfacht,/verweilende Ruhe/ selige Rast./

Tastend ergreifen/ den Zipfel der Schuld,/ bedächtiges Handeln/ lösender Grund./

Bewegt durch den Andern/ erlösendes Licht,/ ein Stern lässt uns wandern/ fern ab ein Gesicht.

Bernd Eisenmann     Weihnacht 2018

Nachdem die Drucke auf den Weg gebracht waren sollte auch ich das Weite suchen. Ab in den Süden, nach Capena, Rom.

SIEBTES BILD IN FOLGE

„im Hintergrund“   April 2018    60×90    Aquarell mit weißer Tempera    

So ging weiter bei mir im Atelier. Rot zum Violett und über Zinnober im gelblichen sich verlierend. Ein Geschehen links und eins aufsteigend auf der rechten Seite. Indigo und Violett waren wohl für die Formgebung und den Ausgleich zuständig. So bin ich mit der Organisation meiner Bilderwelten beschäftigt und richte in diesen Zeiten keinen Unfrieden an.

In den Ostertagen ging es dann mal wieder nach Rom.

Neue Entdeckungen wie das Bild von Caravaggio „San Giovanni Battista (ca. 1606) und und und…..

Santa Maria in Trastevere die Mosaiken in der Apsis aus dem 12. Jahrhundert.

DAS SECHSTES BILD IN FOLGE, „WERDE LUST“

 

„WERDE LUST“        62×92            Aquarell und weiße Tempera

Draußen richtig kalt und auch mein geliebtes Plätzchen in Torbole läd mich noch nicht zum Bildhauen ein. Die Knochen müssen schon warm werden sonst wird’s halt nichts, noch nicht einmal mit einer Holzskulptur. Aber durch den Schnee flutet helles freundliches Licht durchs Atelier in Heiligenberg und so konnte ich das sechste Bild fertig malen. Die Vorfreude auf das lustvolle Werden in der Natur wächst von Tag zu Tag und hat das Bild wohl etwas beeinflusst.

Aber die Bewegungen und Gesten, ja das Tanzen mit den Farben macht mich zur Zeit einfach froh.

BILD IM FEBRUAR 2018

„rhythmisch bewegt“    57×87

Blauer Fleck, dann etwas Grün und Violett. Leichte- Schwere, steigend- fallend, durchlässige und zusammenfassende Formbezüge. Die malerische Reise im Atelier und das Spiel mit den Farbklängen wird mich noch einige Zeit beschäftigen und durch klimabedingte Stimmungen führen. 

AQUARELL „KRÄFTESPIEL“

 

„Kräftespiel“       70×100      Aquarell und Tempera

Die ruhige Schaffenszeit im Atelier hält an und ich versuche die Farben für mich etwas ungewohnt, mit einer neuen Leichtigkeit aufs Blatt zu legen. Schritt um Schritt, wässrig fließend, dann formend entstand das improvisierte Geschehen. Oben, Unten, Richtungen und Formbeziehungen und dann Schluß. Nächstes Aquarellpapier aufziehen, ein härteres und los.

Das aufbauende Tun kräftigt und macht einfach Freude.