HOLZSKULPTUR „KRÄFTESPIEL; SCHWER UND LEICHT

Zu meinem siebzigsten Geburtstag gerade noch rechtzeitig fertig und frisch gewachst rein ins Wohnzimmer zum letzten Ölbild. Jetzt kann ich mit ihr eine Zeit zusammenleben und die Form betrachtend kennenlernen.

„Käftewirken; Schwere und Leichte“ H 87 cm Wildkirsche

Zentripetale und zentrifugale Kräfte spielten beim Gestalten eine große Rolle und die Maserung machte mit. Zurückhaltung, Ruhe und Geduld waren im Prozess gefordert. Bei der nächsten sollen dann weitere Kräfte am Ausdruck mitwirken.

HOLZSKULPTUREN IM ATELIER 2021

Diesen Stamm (Wildkirsche) bekam ich 2015 in Wuppertal geschenkt. Aufspalten, Rinde ab, die Stirnseiten mit Leim einstreichen.
Vier Holzstücke Höhe um die 90 cm nach mehr als sechs Jahren für die Skulpturen anlegen.
Der Erde zugewandten Schwerkraft und der Leichte des Lebens Form geben. Gegensätze gestalten und am Ausgleich Freude entwickeln.
Die erste Holzskulptur ein Anfang, die Zweite Figur wird folgen, doch jetzt gehts erst an die Radierungen zu Weihnachten 2021.

ZWEI NEUE ÖLBILDER IMPROVISATIONEN

Improvisation Öl auf Eichenplatte 39,5×76 Oktober 2021

Improvisation 39,5×76 Öl auf Eichenplatte Oktober 2021

Endlich, es riecht wieder nach Öl und Terpentin. Die Pigmente und damit die Farben wieder in einen Fluß bringen. Im Prozess mich wieder verlieren und aufgeregt Farb- und Formbeziehungen anlegen, entdecken und herausarbeiten. Ja ich wollte mehr Farbe zulassen. Spät im Jahr 2021 habe ich nun doch noch einen Anfang hinbekommen. Noch zwei Malgründe, Eichenplatten vom Kleiderschrank meiner Eltern warten nun noch auf eine neue Bestimmung. Transformation mit sehr persönlichem Bezug.

ENDLICH TORBOLE, ERSTE MARMORSKULPTUR 2021

Endlich wieder in Italien. Luft zum Atmen, mich in der Wärme bewegen und im warmen Licht für den mitgebrachten Marmor nach der passenden Form suchen. Schlag um Schlag , rundherum in einen Prozess eintauchen und träumend sich der kleinen Ganzheit nähern.

Ausformen, Verfeinern, und den Stein entdecken.


Schleifen, Bohren und fertig.


Arbeitstitel: „dem Mond sei Dank“ Höhe 28 cm . Eine aufbauende und erfüllte Arbeit rundete sich.

CHRISTUSBILDER, OTTO SCHMITT-GROSS

Ausgestellt auf dem Kirchentag 1952 in Stuttgart 34,5 x49,5

Beim Anschauen der malerischen Blätter geht es doch immer wieder um ein vordringen zum bildhaften Erleben. Ein sich verbinden mit der Erde und unserem Leben. Die expressive Kraft berührt und erweckt Fragen.

OTTO SCHMITT-GROSS 1900-1965

Mal wieder beschäftige ich mich mit dem Nachlass des Pfälzer Malers Otto Schmitt-Gross. Geboren 1900 im pfälzischen Wilgartswiesen. Er lebte bis zu seinem Tode 1965 in Bad Dürkheim und war verheiratet mit der Großmutter (zweite Ehe) meiner Frau. 

Die Bilder des 1900 geborenen Malers Otto Schmitt-Groß sind getragen von zeichnerischem Drang und Können, sowie einem Studium an der Akademie der bildenden Künste München, aber auch von den dunklen Jahren bis 1945. 

Nach den Skizzen aus Krieg und Gefangenschaft ein denkwürdiges Blatt „der falsche Prophet“

Immer wieder Aktuell!

OLIVENHOLZ SKULPTUR „DA UND DORT“

„da und dort“ 42x20x14 Olive
ein Andenken 21.12.2020

Vier verschiedenen Ansichten meiner schwebenden Skulptur. Drehen, Bewegen- das Innen mit dem Umhüllenden Spielen lassen. Nach dem Anlegen der Grundform ein eindeutiges Bestimmen der Ausrichtung im Raum durch den Stahlstift. Das Herausschälen der Form, Rundherum von allen Seiten, ein abwechslungsreicher Prozess, freudig und bedächtig zugleich.

RADIERUNG WEIHNACHT 2020

Gedanken, Worte, Zeichnung in Asphalt geritzt, Ätzen, Druckerfarbe, Wischen und Drucken.

Das Tor des Widerspruchs, / verschlossen mit den Thesen/ unsrer Zeit./ Geduldig sinnend/ in der Tiefe Zwischenraum.

Ein Hoffnungslicht/ durch Ritzen Schimmert,/ ohne Schatten Wärme strömt./ Transparent die Taten/ der Vergangenheit.

Wahrheitslicht/ Ausgleich fordernd,/ Gewichte in die Schale der Gemeinsamkeit./Zum Kind dahin/ mit frohen Gaben.

Bernd Eisenmann Weihnacht 2020

NEUE ÖLBILDER ZUM TRIPTYCHON VEREINT

„Nichts bleibt Verborgen“ Öl auf Eichenplatten 50×76,5/ 47×76,5 / 50×76,5 

Meine selbstgefertigten Ölfarben musste ich mit Dammar und Venezianer Terpentin erst noch etwas streichbarer machen um mich dann in das künstlerische Tun zu verlieren. Ein spielerisches Bewegen versunken im Atelier, hin zum Bildgeschehen. Mein erster Triptychon, ein persönlicher Hausaltar zum Sinnen über die Mauern und Grenzen hinaus. Die Bilder meine Art auf die Trinität hinzuweisen.

„GEBORGEN“, ÖLBILD

„Geborgen“ Öl auf Eichenplatte 47×76,5

Zu der Reihe „nichts bleibt verborgen“ eine weitere Studie in Öl. In einer spontanen frischen Malweise weiter auf der Suche. Wenn ich das entstandene Bild immer wieder betrachten will und mich dieses zum Sinnen anregt ist es fertig. Weiter geht es dann auf der nächsten grundierten Platte.

„Geborgen“ oder sich einfach nur ein wenig mit Allem im Zusammenhang wiederfinden.