BILD IM FEBRUAR 2018

„rhythmisch bewegt“    57×87

Blauer Fleck, dann etwas Grün und Violett. Leichte- Schwere, steigend- fallend, durchlässige und zusammenfassende Formbezüge. Die malerische Reise im Atelier und das Spiel mit den Farbklängen wird mich noch einige Zeit beschäftigen und durch klimabedingte Stimmungen führen. 

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AQUARELL „KRÄFTESPIEL“

 

„Kräftespiel“       70×100      Aquarell und Tempera

Die ruhige Schaffenszeit im Atelier hält an und ich versuche die Farben für mich etwas ungewohnt, mit einer neuen Leichtigkeit aufs Blatt zu legen. Schritt um Schritt, wässrig fließend, dann formend entstand das improvisierte Geschehen. Oben, Unten, Richtungen und Formbeziehungen und dann Schluß. Nächstes Aquarellpapier aufziehen, ein härteres und los.

Das aufbauende Tun kräftigt und macht einfach Freude.

WEITER 2018 IM ATELIER

 

„kreisend bewegt“      70×100      Aquarell und weiße Tempera      Jan. 2018

Spielerisch ging es weiter. Umkreisend die kleinen Ereignisse und wässrig farbig kleine Flächenbildungen. Informell der Anfang und die Frische erst mal wirken lassen.

Ein wenig nachsinnen über auslösendes, bewegendes und teils bewegtes, doch das nächste Blatt wartet schon im Atelier.

„ZU WEIHNACHTEN“

 

„zu Weihnachten“  55 x 85    Mischtechnik

Die eingetrockneten Aquarelltuben aufschneiden und ab ins Wasser. Es ist einfach herrlich wenn sich die Farben lösen und dann auf dem Papier erscheinen. Die alten Tuben in den Schubladen ein wahrer Schatz, ein Beginn. Jetzt gehen auch den Näpfchen und noch weiche Tuben baden.

So gehts Stimmungsvoll dahin.

RADIERUNG WEIHNACHTEN 2017

Motiv in die mit Asphalt überzogene Kupferplatte einritzen, ätzen, Druckerfarbe in die Vertiefungen bringen, wischen und mit angefeuchtetem Papier durch die Walzenpresse. 50 Blätter und jedes kommt anders heraus.

Diesmal war der weihnachtliche Text 2017 vor dem Drucken fertig und Morgen gehts zur Post.

Neues Leben

Sich finden im Suchen / Auf erdigem Grund / Einsam vertiefen / Vergangene Stund / Kulturen alter Zeiten / Treten herein / Erzählen allen / Vom vorgeburtlichen Sein.

Offenheit wagen / Nie allein, /  Grenzen verschwimmen / So soll es sein. / Himmel der Sterne / Der Fremde so nah / Wir teilen die Räume /  ein erneuerndes Ja.

Bernd Eisenmann Weihnachten 2017

GESTISCHE MALEREI „WINTERLICH“

„winterlich“ 61×91 Mischtechnik auf Papier

Des Kosmos winterliche Grüße, Schnee, vieles verhüllend Helligkeit. Zeit zum Malen, rein ins Atelier. Farben, Entdeckungen, sich verlieren. Beziehungen, gestische Formen, bildnerisches Geschehen.  Das erste Bild seit langer Zeit. 

 

VEZELAY EIN WUNDERBARER ORT

Immer weiter immer weiter, viel unterwegs…. .  München, Gardasee, Biennale in Venedig, Chartres, Bretagne, dann ein Stopp in Vezelay im Burgund. Ah, auf dem Platz vor der Basilika die zwei schwebenden Scheiben, ROT und BLAU. Im Gleichgewicht, leise im  Atem der Winde bewegend, ruhig und erhaben, in mir dem Erlebenden schwingen sie noch heute fort. Kalt und Warm, Blut und Nerv und vieles mehr gilt es eben in ein  labiles Gleichgewicht zu bringen.

Die unerwartete Calder Ausstellung im Museum Zeros- Maison Romain Rolland war eine ideale Einstimmung für das betreten der Basilika.

Tympanon 1125-1130 n. Chr. Pfingsten, die Ausgießen des Heiligen Geistes.

Alles in Bewegung, Jahreszeiten, Planeten, gegensätzliches Rechts und Links und dann das rätselhafte, Lebenskraft ausströmende Gewand.  Vom Erleben von Ebbe und Flut, Sand, Granitfelsen und Sonnenuntergänge zum vielfältigen Innenleben in bildhafter Form der Romanik (z.B. Gier, Geiz und Verleumdung) sicherlich ein Kontrast, aber eine gute Vorbereitung auf das Leben. Das war Vezelay zum dritten Mal.