ENDLICH TORBOLE, ERSTE MARMORSKULPTUR 2021

Endlich wieder in Italien. Luft zum Atmen, mich in der Wärme bewegen und im warmen Licht für den mitgebrachten Marmor nach der passenden Form suchen. Schlag um Schlag , rundherum in einen Prozess eintauchen und träumend sich der kleinen Ganzheit nähern.

Ausformen, Verfeinern, und den Stein entdecken.


Schleifen, Bohren und fertig.


Arbeitstitel: „dem Mond sei Dank“ Höhe 28 cm . Eine aufbauende und erfüllte Arbeit rundete sich.

CHRISTUSBILDER, OTTO SCHMITT-GROSS

Ausgestellt auf dem Kirchentag 1952 in Stuttgart 34,5 x49,5

Beim Anschauen der malerischen Blätter geht es doch immer wieder um ein vordringen zum bildhaften Erleben. Ein sich verbinden mit der Erde und unserem Leben. Die expressive Kraft berührt und erweckt Fragen.

OTTO SCHMITT-GROSS 1900-1965

Mal wieder beschäftige ich mich mit dem Nachlass des Pfälzer Malers Otto Schmitt-Gross. Geboren 1900 im pfälzischen Wilgartswiesen. Er lebte bis zu seinem Tode 1965 in Bad Dürkheim und war verheiratet mit der Großmutter (zweite Ehe) meiner Frau. 

Die Bilder des 1900 geborenen Malers Otto Schmitt-Groß sind getragen von zeichnerischem Drang und Können, sowie einem Studium an der Akademie der bildenden Künste München, aber auch von den dunklen Jahren bis 1945. 

Nach den Skizzen aus Krieg und Gefangenschaft ein denkwürdiges Blatt „der falsche Prophet“

Immer wieder Aktuell!

OLIVENHOLZ SKULPTUR „DA UND DORT“

„da und dort“ 42x20x14 Olive
ein Andenken 21.12.2020

Vier verschiedenen Ansichten meiner schwebenden Skulptur. Drehen, Bewegen- das Innen mit dem Umhüllenden Spielen lassen. Nach dem Anlegen der Grundform ein eindeutiges Bestimmen der Ausrichtung im Raum durch den Stahlstift. Das Herausschälen der Form, Rundherum von allen Seiten, ein abwechslungsreicher Prozess, freudig und bedächtig zugleich.

RADIERUNG WEIHNACHT 2020

Gedanken, Worte, Zeichnung in Asphalt geritzt, Ätzen, Druckerfarbe, Wischen und Drucken.

Das Tor des Widerspruchs, / verschlossen mit den Thesen/ unsrer Zeit./ Geduldig sinnend/ in der Tiefe Zwischenraum.

Ein Hoffnungslicht/ durch Ritzen Schimmert,/ ohne Schatten Wärme strömt./ Transparent die Taten/ der Vergangenheit.

Wahrheitslicht/ Ausgleich fordernd,/ Gewichte in die Schale der Gemeinsamkeit./Zum Kind dahin/ mit frohen Gaben.

Bernd Eisenmann Weihnacht 2020

NEUE ÖLBILDER ZUM TRIPTYCHON VEREINT

„Nichts bleibt Verborgen“ Öl auf Eichenplatten 50×76,5/ 47×76,5 / 50×76,5 

Meine selbstgefertigten Ölfarben musste ich mit Dammar und Venezianer Terpentin erst noch etwas streichbarer machen um mich dann in das künstlerische Tun zu verlieren. Ein spielerisches Bewegen versunken im Atelier, hin zum Bildgeschehen. Mein erster Triptychon, ein persönlicher Hausaltar zum Sinnen über die Mauern und Grenzen hinaus. Die Bilder meine Art auf die Trinität hinzuweisen.

„GEBORGEN“, ÖLBILD

„Geborgen“ Öl auf Eichenplatte 47×76,5

Zu der Reihe „nichts bleibt verborgen“ eine weitere Studie in Öl. In einer spontanen frischen Malweise weiter auf der Suche. Wenn ich das entstandene Bild immer wieder betrachten will und mich dieses zum Sinnen anregt ist es fertig. Weiter geht es dann auf der nächsten grundierten Platte.

„Geborgen“ oder sich einfach nur ein wenig mit Allem im Zusammenhang wiederfinden.

ZWEI AUFEINANDER BEZOGENE ÖLBILDER

„Nichts bleibt Verborgen“ Öl auf Eichenplatten 50×76,5 / 50×76,5

Nach den Improvisationen bin ich an den Studien zu den Kompositionen zum Thema angelangt. Die Eichenplatten vom Kleiderschrank sind als Malgrund prima, hoffe dass die Gerbsäure später nicht zusehr abdunkelt. Weitere Platten sind in Vorbereitung und Morgen gehts ans Grundieren. Ein wenig krumm und schief muss ich akzeptieren.

Zurückgezogen im Atelier in dieser ernsten Zeit. Nicht nur die Wirtschaft, der Urlaub, die Freizeitgestaltung wird sich ändern. Wir als Menschen werden uns durch die Krankheit ändern, vielleicht sogar weiterentwickeln. Wird die Moralität bei der Bewertung einer menschlichen Leistung wieder einbezogen wie z.B. die sinnliche-sittliche Wirkung bei den Farben.

ÖLBILD VON 2013 NEUFASSUNG

„ohne Titel“ 2013, Neufassung Okt.2020, Öl 70x100cm

Ein Ölbild vom Februar 2013. Es ließ mich nicht los, immer wieder ein mich verlieren auf der Suche, aber kein Entschluss zum Handeln. Jetzt war es an der Zeit! Das Bild ist vom Keilrahmen und im Holzrahmen aus Ulme hängt es bereits in der Wohnung. Die Qualität des Photos ist von daher dem Licht und den Umständen entsprechend.

Jetzt kann es mit dem Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“ weitergehen.

WEITER IM ATELIER- MALERISCHE STUDIEN

Was mich gerade innerlich bewegt, hat sich wohl in diesen spontan gemalten Blättern niedergeschlagen. Improvisationen oder einfach nur ein Auswurf. Annäherung an mein bildnerisches Thema durch den Malprozess selbst, ein Suchen und ein mich Abfinden mit dem was mir möglich ist.

Aus einem Kleiderschrank meiner Eltern habe ich mir einige Malgründe aus Eiche geschaffen. Grundiert und dann Malen mit Ölfarbe. Die Ergebnisse der Reflexion der Studien sind der Anfang eines erneuernden Malens. Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“, wir werden alle in unserem Handeln wahrgenommen.