„ARTE SELLA“ EINE FREUDIGE ÜBERRASCHUNG

Trento, dann an Levico vorbei, in Borgo Valsugana in das Tal „Val die Sella“.  Hinauf, eine Wanderung mit wundersamen Entdeckungen und mit nachhaltiger, aufbauender Wirkung. Einblicke, Durchblicke Ausblicke.

Da schmiegt sich an, ein strömend wirkendes Gebilde, Hülle bildend an der alten Eiche. Einlass gewährend dann hinein.

Umhüllt, erst dunkel, doch Lichtschimmer durchdringt die Wandung. Durchlässig wie die Haut. Mit dem Besucher erhält die Hülle eine Seele.

Nach dem Hinein und Hinaus über eine Zeitungsbrücke Hinüber. Abgelagerte Vergangenheit in Blättern, rhythmisch angeordnet, neu belebt. Vieles berührendes gab es auf dieser Wanderung in einer licht und kraftvollen Natur zu entdecken.

Ein Kreuzweg der Besinnlichkeit. Ein Eintauchen in die großen Gesten, Ruhe finden. Draußen und doch ein Weg zu sich.

Mit dem Samenkorn begann die Wanderung und das Pflänzchen mit der aufbauenden Wirkung wird wohl noch einige Zeit nachklingen.

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MEIN KLEINER SKULPTURENGARTEN

Drei meiner Skulpturen habe ich im Garten auf neue Sockel gestellt. Ein Zusammenspiel mit den Anpflanzungen dem Licht und den Elementen.  Gegensätze oder doch ein harmonisch Ergänzendes.

Die rechte Marmorskulptur hat schon zwei Winter im Freien verbracht und es recht gut überstanden. Mal sehen wie die Witterung den Anderen zusetzen wird.

Kinder, Freunde und weitere Besucher haben mit uns den kleinen Garten genutzt und belebt. So hat unser Lebensraum in guter Weise eine Erweiterung erfahren.

HÜLLENSEIN / PECCIA MARMOR

„Hüllensein“  80cm   Peccia Marmor 

Auf den Spuren meines Freundes Georg Steng kam ich vor Jahren ins Maggiatal und das Mitbringsel ein Stück Pecciamarmor ruhte einige Jahre vor dem Haus. Diesen kristallinen Marmor rundherum mit dem Meißel zu bearbeiten eine Freude. Ein lösender fließender Prozess, einfach mal wieder einlassen und sich hingeben bis zum Ende. Seit langer Zeit ohne Raspeln und Schleifen die Form belassen.

Rätselhaft, Seelenklang, Menschenrätsel.

ERSTE MARMORSKULPTUR 2018

 

„Tag-Wächter“      Marmor      Höhe 33 cm

Der Anfang mit dem Meißel, rund herum den Stein erfahren und die Standfläche anlegen. Das kopfartige Gebilde und damit das Ringen mit meinen festlegenden Vorstellungen. Offenheit, Traumwandlerisches und Neugier erhalten. Das Geschehen und damit das Motiv strahlt herein und wird bestimmender. Manchmal finden sich günstige Momente, Stunden und Tage für solch eine Vorgehensweise.

 

Der „Tag-Wächter“ ist fertig und den Nacht-Wächter will ich noch etwas überarbeiten.

TORBOLE: BIKE, SPAGHETTI, BILDHAUERN

Unterwegs mit dem Rad von Torbole über Nago nach Mori. Ein wenig Anstrengung, Ausgleich und frei Atmen auf meine Weise.

Die meisten Radwege, welche mit den Fußgängern gemeinsam genutzt werden verlaufen nicht direkt neben den Hauptstraßen sondern sind nach anderen Gesichtspunkten in die Landschaft eingebettet. Naturerleben schafft einfach Freude und Erholung.

Mein Kochen viel dann bescheiden aus. Spaghetti, Spaghetti und Unterwegs auch mal ein Stückchen Pizza. Dann wurde der Hof hinter dem Haus gerichtet und die Ecke zum Bildhauern vorbereitet.

Mit dem Spitzeisen in einer fast meditativen Arbeitsweise bekam der Marmor dann seine Grundform.

SIEBTES BILD IN FOLGE

„im Hintergrund“   April 2018    60×90    Aquarell mit weißer Tempera    

So ging weiter bei mir im Atelier. Rot zum Violett und über Zinnober im gelblichen sich verlierend. Ein Geschehen links und eins aufsteigend auf der rechten Seite. Indigo und Violett waren wohl für die Formgebung und den Ausgleich zuständig. So bin ich mit der Organisation meiner Bilderwelten beschäftigt und richte in diesen Zeiten keinen Unfrieden an.

In den Ostertagen ging es dann mal wieder nach Rom.

Neue Entdeckungen wie das Bild von Caravaggio „San Giovanni Battista (ca. 1606) und und und…..

Santa Maria in Trastevere die Mosaiken in der Apsis aus dem 12. Jahrhundert.

DAS SECHSTES BILD IN FOLGE, „WERDE LUST“

 

„WERDE LUST“        62×92            Aquarell und weiße Tempera

Draußen richtig kalt und auch mein geliebtes Plätzchen in Torbole läd mich noch nicht zum Bildhauen ein. Die Knochen müssen schon warm werden sonst wird’s halt nichts, noch nicht einmal mit einer Holzskulptur. Aber durch den Schnee flutet helles freundliches Licht durchs Atelier in Heiligenberg und so konnte ich das sechste Bild fertig malen. Die Vorfreude auf das lustvolle Werden in der Natur wächst von Tag zu Tag und hat das Bild wohl etwas beeinflusst.

Aber die Bewegungen und Gesten, ja das Tanzen mit den Farben macht mich zur Zeit einfach froh.