OLIVENHOLZ SKULPTUR „DA UND DORT“

„da und dort“ 42x20x14 Olive
ein Andenken 21.12.2020

Vier verschiedenen Ansichten meiner schwebenden Skulptur. Drehen, Bewegen- das Innen mit dem Umhüllenden Spielen lassen. Nach dem Anlegen der Grundform ein eindeutiges Bestimmen der Ausrichtung im Raum durch den Stahlstift. Das Herausschälen der Form, Rundherum von allen Seiten, ein abwechslungsreicher Prozess, freudig und bedächtig zugleich.

RADIERUNG WEIHNACHT 2020

Gedanken, Worte, Zeichnung in Asphalt geritzt, Ätzen, Druckerfarbe, Wischen und Drucken.

Das Tor des Widerspruchs, / verschlossen mit den Thesen/ unsrer Zeit./ Geduldig sinnend/ in der Tiefe Zwischenraum.

Ein Hoffnungslicht/ durch Ritzen Schimmert,/ ohne Schatten Wärme strömt./ Transparent die Taten/ der Vergangenheit.

Wahrheitslicht/ Ausgleich fordernd,/ Gewichte in die Schale der Gemeinsamkeit./Zum Kind dahin/ mit frohen Gaben.

Bernd Eisenmann Weihnacht 2020

NEUE ÖLBILDER ZUM TRIPTYCHON VEREINT

„Nichts bleibt Verborgen“ Öl auf Eichenplatten 50×76,5/ 47×76,5 / 50×76,5 

Meine selbstgefertigten Ölfarben musste ich mit Dammar und Venezianer Terpentin erst noch etwas streichbarer machen um mich dann in das künstlerische Tun zu verlieren. Ein spielerisches Bewegen versunken im Atelier, hin zum Bildgeschehen. Mein erster Triptychon, ein persönlicher Hausaltar zum Sinnen über die Mauern und Grenzen hinaus. Die Bilder meine Art auf die Trinität hinzuweisen.

„GEBORGEN“, ÖLBILD

„Geborgen“ Öl auf Eichenplatte 47×76,5

Zu der Reihe „nichts bleibt verborgen“ eine weitere Studie in Öl. In einer spontanen frischen Malweise weiter auf der Suche. Wenn ich das entstandene Bild immer wieder betrachten will und mich dieses zum Sinnen anregt ist es fertig. Weiter geht es dann auf der nächsten grundierten Platte.

„Geborgen“ oder sich einfach nur ein wenig mit Allem im Zusammenhang wiederfinden.

ZWEI AUFEINANDER BEZOGENE ÖLBILDER

„Nichts bleibt Verborgen“ Öl auf Eichenplatten 50×76,5 / 50×76,5

Nach den Improvisationen bin ich an den Studien zu den Kompositionen zum Thema angelangt. Die Eichenplatten vom Kleiderschrank sind als Malgrund prima, hoffe dass die Gerbsäure später nicht zusehr abdunkelt. Weitere Platten sind in Vorbereitung und Morgen gehts ans Grundieren. Ein wenig krumm und schief muss ich akzeptieren.

Zurückgezogen im Atelier in dieser ernsten Zeit. Nicht nur die Wirtschaft, der Urlaub, die Freizeitgestaltung wird sich ändern. Wir als Menschen werden uns durch die Krankheit ändern, vielleicht sogar weiterentwickeln. Wird die Moralität bei der Bewertung einer menschlichen Leistung wieder einbezogen wie z.B. die sinnliche-sittliche Wirkung bei den Farben.

ÖLBILD VON 2013 NEUFASSUNG

„ohne Titel“ 2013, Neufassung Okt.2020, Öl 70x100cm

Ein Ölbild vom Februar 2013. Es ließ mich nicht los, immer wieder ein mich verlieren auf der Suche, aber kein Entschluss zum Handeln. Jetzt war es an der Zeit! Das Bild ist vom Keilrahmen und im Holzrahmen aus Ulme hängt es bereits in der Wohnung. Die Qualität des Photos ist von daher dem Licht und den Umständen entsprechend.

Jetzt kann es mit dem Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“ weitergehen.

WEITER IM ATELIER- MALERISCHE STUDIEN

Was mich gerade innerlich bewegt, hat sich wohl in diesen spontan gemalten Blättern niedergeschlagen. Improvisationen oder einfach nur ein Auswurf. Annäherung an mein bildnerisches Thema durch den Malprozess selbst, ein Suchen und ein mich Abfinden mit dem was mir möglich ist.

Aus einem Kleiderschrank meiner Eltern habe ich mir einige Malgründe aus Eiche geschaffen. Grundiert und dann Malen mit Ölfarbe. Die Ergebnisse der Reflexion der Studien sind der Anfang eines erneuernden Malens. Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“, wir werden alle in unserem Handeln wahrgenommen.

ENDE DER BAUZEIT

Eimer um Eimer hoch auf das Gerüst, den eingefärbten Putz ran an die Wand, ausgleichen und verziehen. Ein kleiner Seilzug leistete mir wertvolle Dienste und doch brachte mich die Arbeit an meine Grenzen.

Das Einfärben des Putzes benötigte mehr Pigmente als erwartet und so musste ich in die Farbmühle zum Nachkaufen. Gefühlt wurde die Wand von Tag zu Tag größer, doch nach einer Woche war die Wand endlich fertig.

Für die Streicharbeiten bekam ich wiedermal freundliche Unterstützung.

Es ist geschafft und nun mal sehen wie das Ganze nach dem Trocknen und dem Abbau des Gerüstes aussieht. Das Ende der Bauzeit naht.

BAUTAGE MIT GERÜST

Es ist an der Zeit das alte Haus in dem wir seit 1994 wohnen und arbeiten  gründlich zu renovieren.  Hoch aufs Dach, einige morsche Dachlatten austauschen, Ziegel und Dachrinne erneuern. Unterstützung bekam ich von meinem Sohn, Danke.

Fassade, Dachrinne und Dachunterseite streichen. Mit den Farben begreife ich die angestrebte Veränderung, ja es ist an der Zeit!

In Arbeit; das Verputzen der Stirnseite.

„FEMININ 2“ HOLZSKULPTUR OLIVE

„feminin“    Olive    Höhe 23 cm     Juli 2020

Die Zeit des Wartens auf ein Gerüst am Haus wollte ich nutzen damit der Fluß, die Arbeit an meinen Skulpturen aus Olivenholz ( Die sechste in Folge) nicht zulange unterbrochen wird. Die Auftriebskräfte ins Schwingen bringen, Gesten in die Form bringen und die Gestalt festlegen.

Die kleinen Skulpturen sind für mich eine große Herausforderung, schwer zu fassen in vielerlei Weise. Doch angeregt von dieser kleinen Arbeit möchte ich dieses Thema in naher Zukunft in einer grösseren Skulptur wieder aufgreifen und weiterentwickeln.