Feigenbaum „Anfang und Ende“

„Anfang und Ende“        Feige                                                                         Höhe 57cm

„Pfingsten 2007“ musste ich in Italien einen alten Feigenbaum fällen welcher bis dahin Früchte trug und dann kein Blättchen mehr hervorbrachte. Der Feigenbaum mit seinen süßen Früchten, milchigem Saft und großen Blättern ein tiefgründiger Begleiter der Menschheit. Nach meiner ersten Skulptur „Diva“, nun die zweite „Anfang und Ende“ aus dem Reststück des Feigenstammes.

So erfuhr das elf Jahre gelagerte Holz seine Verwandlung und ich konnte meinen künstlerischen Impuls, auf meinem Werg liegendes zu verwandeln, erneuern und fortführen.

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Marmorskulptur „Hüllensein“

 

„Hüllensein“  80cm   Peccia Marmor

Diesen kristallinen Marmor rundherum mit dem Meißel zu bearbeiten eine Freude. Ein lösender fließender Prozess, einfach mal wieder einlassen und sich hingeben bis zum Ende.

„Rätselhaft“. Was lässt sich erfahren beim Rezeptieren der Skulptur. Was will sich offenbaren im materiellen Sein. Hören wir den Seelenklang. Hüllensein, im Stoff verborgenes Menschenrätsel.

In meinem Garten hat die Skulptur ihren Platz gefunden und wird dort überwintern.

„ARTE SELLA“ EINE FREUDIGE ÜBERRASCHUNG

Trento, dann an Levico vorbei, in Borgo Valsugana in das Tal „Val die Sella“.  Hinauf, eine Wanderung mit wundersamen Entdeckungen und mit nachhaltiger, aufbauender Wirkung. Einblicke, Durchblicke Ausblicke.

Da schmiegt sich an, ein strömend wirkendes Gebilde, Hülle bildend an der alten Eiche. Einlass gewährend dann hinein.

Umhüllt, erst dunkel, doch Lichtschimmer durchdringt die Wandung. Durchlässig wie die Haut. Mit dem Besucher erhält die Hülle eine Seele.

Nach dem Hinein und Hinaus über eine Zeitungsbrücke Hinüber. Abgelagerte Vergangenheit in Blättern, rhythmisch angeordnet, neu belebt. Vieles berührendes gab es auf dieser Wanderung in einer licht und kraftvollen Natur zu entdecken.

Ein Kreuzweg der Besinnlichkeit. Ein Eintauchen in die großen Gesten, Ruhe finden. Draußen und doch ein Weg zu sich.

Mit dem Samenkorn begann die Wanderung und das Pflänzchen mit der aufbauenden Wirkung wird wohl noch einige Zeit nachklingen.

MEIN KLEINER SKULPTURENGARTEN

Drei meiner Skulpturen habe ich im Garten auf neue Sockel gestellt. Ein Zusammenspiel mit den Anpflanzungen dem Licht und den Elementen.  Gegensätze oder doch ein harmonisch Ergänzendes.

Die rechte Marmorskulptur hat schon zwei Winter im Freien verbracht und es recht gut überstanden. Mal sehen wie die Witterung den Anderen zusetzen wird.

Kinder, Freunde und weitere Besucher haben mit uns den kleinen Garten genutzt und belebt. So hat unser Lebensraum in guter Weise eine Erweiterung erfahren.

HÜLLENSEIN / PECCIA MARMOR

„Hüllensein“  80cm   Peccia Marmor 

Auf den Spuren meines Freundes Georg Steng kam ich vor Jahren ins Maggiatal und das Mitbringsel ein Stück Pecciamarmor ruhte einige Jahre vor dem Haus. Diesen kristallinen Marmor rundherum mit dem Meißel zu bearbeiten eine Freude. Ein lösender fließender Prozess, einfach mal wieder einlassen und sich hingeben bis zum Ende. Seit langer Zeit ohne Raspeln und Schleifen die Form belassen.

Rätselhaft, Seelenklang, Menschenrätsel.

ERSTE MARMORSKULPTUR 2018

 

„Tag-Wächter“      Marmor      Höhe 33 cm

Der Anfang mit dem Meißel, rund herum den Stein erfahren und die Standfläche anlegen. Das kopfartige Gebilde und damit das Ringen mit meinen festlegenden Vorstellungen. Offenheit, Traumwandlerisches und Neugier erhalten. Das Geschehen und damit das Motiv strahlt herein und wird bestimmender. Manchmal finden sich günstige Momente, Stunden und Tage für solch eine Vorgehensweise.

 

Der „Tag-Wächter“ ist fertig und den Nacht-Wächter will ich noch etwas überarbeiten.

TORBOLE: BIKE, SPAGHETTI, BILDHAUERN

Unterwegs mit dem Rad von Torbole über Nago nach Mori. Ein wenig Anstrengung, Ausgleich und frei Atmen auf meine Weise.

Die meisten Radwege, welche mit den Fußgängern gemeinsam genutzt werden verlaufen nicht direkt neben den Hauptstraßen sondern sind nach anderen Gesichtspunkten in die Landschaft eingebettet. Naturerleben schafft einfach Freude und Erholung.

Mein Kochen viel dann bescheiden aus. Spaghetti, Spaghetti und Unterwegs auch mal ein Stückchen Pizza. Dann wurde der Hof hinter dem Haus gerichtet und die Ecke zum Bildhauern vorbereitet.

Mit dem Spitzeisen in einer fast meditativen Arbeitsweise bekam der Marmor dann seine Grundform.