ZWEI AUFEINANDER BEZOGENE ÖLBILDER

„Nichts bleibt Verborgen“ Öl auf Eichenplatten 50×76,5 / 50×76,5

Nach den Improvisationen bin ich an den Studien zu den Kompositionen zum Thema angelangt. Die Eichenplatten vom Kleiderschrank sind als Malgrund prima, hoffe dass die Gerbsäure später nicht zusehr abdunkelt. Weitere Platten sind in Vorbereitung und Morgen gehts ans Grundieren. Ein wenig krumm und schief muss ich akzeptieren.

Zurückgezogen im Atelier in dieser ernsten Zeit. Nicht nur die Wirtschaft, der Urlaub, die Freizeitgestaltung wird sich ändern. Wir als Menschen werden uns durch die Krankheit ändern, vielleicht sogar weiterentwickeln. Wird die Moralität bei der Bewertung einer menschlichen Leistung wieder einbezogen wie z.B. die sinnliche-sittliche Wirkung bei den Farben.

ÖLBILD VON 2013 NEUFASSUNG

„ohne Titel“ 2013, Neufassung Okt.2020, Öl 70x100cm

Ein Ölbild vom Februar 2013. Es ließ mich nicht los, immer wieder ein mich verlieren auf der Suche, aber kein Entschluss zum Handeln. Jetzt war es an der Zeit! Das Bild ist vom Keilrahmen und im Holzrahmen aus Ulme hängt es bereits in der Wohnung. Die Qualität des Photos ist von daher dem Licht und den Umständen entsprechend.

Jetzt kann es mit dem Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“ weitergehen.

WEITER IM ATELIER- MALERISCHE STUDIEN

Was mich gerade innerlich bewegt, hat sich wohl in diesen spontan gemalten Blättern niedergeschlagen. Improvisationen oder einfach nur ein Auswurf. Annäherung an mein bildnerisches Thema durch den Malprozess selbst, ein Suchen und ein mich Abfinden mit dem was mir möglich ist.

Aus einem Kleiderschrank meiner Eltern habe ich mir einige Malgründe aus Eiche geschaffen. Grundiert und dann Malen mit Ölfarbe. Die Ergebnisse der Reflexion der Studien sind der Anfang eines erneuernden Malens. Thema: „NICHTS BLEIBT VERBORGEN“, wir werden alle in unserem Handeln wahrgenommen.

ENDE DER BAUZEIT

Eimer um Eimer hoch auf das Gerüst, den eingefärbten Putz ran an die Wand, ausgleichen und verziehen. Ein kleiner Seilzug leistete mir wertvolle Dienste und doch brachte mich die Arbeit an meine Grenzen.

Das Einfärben des Putzes benötigte mehr Pigmente als erwartet und so musste ich in die Farbmühle zum Nachkaufen. Gefühlt wurde die Wand von Tag zu Tag größer, doch nach einer Woche war die Wand endlich fertig.

Für die Streicharbeiten bekam ich wiedermal freundliche Unterstützung.

Es ist geschafft und nun mal sehen wie das Ganze nach dem Trocknen und dem Abbau des Gerüstes aussieht. Das Ende der Bauzeit naht.

BAUTAGE MIT GERÜST

Es ist an der Zeit das alte Haus in dem wir seit 1994 wohnen und arbeiten  gründlich zu renovieren.  Hoch aufs Dach, einige morsche Dachlatten austauschen, Ziegel und Dachrinne erneuern. Unterstützung bekam ich von meinem Sohn, Danke.

Fassade, Dachrinne und Dachunterseite streichen. Mit den Farben begreife ich die angestrebte Veränderung, ja es ist an der Zeit!

In Arbeit; das Verputzen der Stirnseite.

„FEMININ 2“ HOLZSKULPTUR OLIVE

„feminin“    Olive    Höhe 23 cm     Juli 2020

Die Zeit des Wartens auf ein Gerüst am Haus wollte ich nutzen damit der Fluß, die Arbeit an meinen Skulpturen aus Olivenholz ( Die sechste in Folge) nicht zulange unterbrochen wird. Die Auftriebskräfte ins Schwingen bringen, Gesten in die Form bringen und die Gestalt festlegen.

Die kleinen Skulpturen sind für mich eine große Herausforderung, schwer zu fassen in vielerlei Weise. Doch angeregt von dieser kleinen Arbeit möchte ich dieses Thema in naher Zukunft in einer grösseren Skulptur wieder aufgreifen und weiterentwickeln.

ZUHAUSE ANGEKOMMEN 2020

Einige meiner Steinskulpturen sind ins Freie ausgezogen und haben den Winter gut überstanden. Das drum herum musste nun ergriffen und umgestaltet werden. Der Garten soll ein Rückzugsort zum Erholen, Besinnen und Raum für vielerlei Begegnungen werden. War er ja schon, doch nun soll es ruhiger und etwas harmonischer zugehen.

 

         

Vorher und Jetzt!    Auf der Leiter mit dem eingefärbten Putz zu hantieren war für manchen Zuschauer etwas grenzwertig, doch mein experimentelles Projekt trieb mich voran.

 

 

Einige Erfahrungen reicher und sinnend was kommt. Ein Gerüst soll her für die anderen Seiten des Hauses.

HOLZSKULPTUR, „LÖSEND“, OLIVE

„lösend“          Höhe 82 cm        Olive         Juni, 2020

Der kleine zerklüftete Stamm von einer Olive aus Capena begleitet mich schon lange. Was ist möglich in dem Format und dem Rest an Material was mir übrig blieb. Die fünfte Olivenhlolzskulptur in Folge, also ein vertrautes Gefühl beim  Herausarbeiten der Form. Auftriebskräfte, die Senkrechte ins Schwingen bringen und das einschneidende Durchdringen.

Das anfängliche Suchen,

Freundschaft schließen.

 

HOLZSKULPTUR, „ERWACHEN“

„Erwachend“         Olive       30x30x18       Mai 2020

Ein Stück Olivenholz aus Capena, ein Geschenk, ein Andenken. Was ist möglich in diesem  gealterten vom Leben gezeichneten Holz. Vorsichtiges aneignen und herausschälen der Form, sich einlassen und die Ausdehnung im Raum ertasten. Die drei Dimensionen: Oben Erwachen, unten die Schwere überwinden und im begegnen von Rechts und Links das bildnerischen Geschehen entwickeln.

Mit Vorne und Hinten, ja der Fülle, der Dicke sollte die Skulptur sich krafterfüllt in der materiellen Umgebung behaupten.

Grenzen dicht, meine Sehnsucht nach Italien wächst.

„WIR IMPULS“ SKULPTUR OLIVENHOLZ

„Wir Impuls“    14 x 20 x 11 cm    Olivenholz    2020

 

Die kleine Skulptur ist ein Ort der Begegnung von Flächen. Konvexe und konkave Flächen drehen sich nach Innen und spielen miteinander. Was will sich finden und wieder lösen?    Sich spiegeln, erkennen und wieder verlieren, Leben. Meine Skulpturen aus Olivenholz bereichern mein Haus und sind mir liebe Freunde in der verordneten Einsamkeit.