“ERNEUERUNG” ROTE HOLZSKULPTUR

“Erneuerung”      70x70x55

den alten Titel “Beziehung”habe ich aufgegeben, die Farbigkeit schafft einen neuen Klang. Die gelösten, verschiedenen roten Farbpigmente und der Glanz, welcher durch die Beigabe von Dammarharz entstand, gibt der Holzskulptur ein von der Natur unabhängiges Erscheinungsbild.  Unnatürlicher, künstlicher aber auch freier.

Die Wirkung durch die Farbe nicht unbedingt beseelter, denn dieEigenfarbe und die Maserung des Holzes bewirken doch eine starke Empfindungsrealität. Die Selbständigkeit, also die Autonomie zu steigern war mein Anliegen.

Die Oberfläche ist nicht perfekt und und die kommende Zeit wird auf ihr ihre Spuren hinterlassen, also nichts für Autoliebhaber.

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FARBIGE SKULPTUR – ROTE OBERFLÄCHE – ERNEUERUNG

Nachdem ich die Form der Skulptur aus Pappelholz verädert und überarbeitet hatte, ging es an eine farbige Gestaltung der Oberfläche. Rot auf eine Art von Gessogrundierung, dann Glanz. Die selbst hergestellten Mittel benötigen wegen der langen Trocknung Geduld. Holzskulpturen mit farbigen Oberflächen ermöglicht  mir aber neue Möglichkeiten.

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VON DER ANDACHT ZUR TRAUER UND WEITER

“ein Novembertag”,   Mischtechnik auf Leinwand,  100x 120cm

Andächtig im Blau versunken, Gesten und Formbezüge. Ein intensives Schaffen im Atelier. Schwarz, dann Aufhellung, flüssiges Weiß und Schluss. Das Bild hat  einige Verwandlungen erfahren. Immer wieder übermalt, weggestellt und hervorgeholt.

Eindrücke im November 2011.

Bilder beginnen, mit leichten, rein bunten Farben und wunschgemäßen Bildanlagen.  Der künstlerische Prozess und fertig. Schön, schön! Oder?

MARMORSKULPTUR “EWIGLICH” IN ARZTPRAXIS

Letzte Woche fuhr ich ins Ruhrgebiet, meine Ausstellung in der Nikodemuskirche in Herdecke abzubauen. Eine Marmorskulptur “Ewiglich” fand in einer Arztpraxis von Herr Mandev Singh, am Gemeinschaftskrankenhaus ihre neue Heimat. Öffentlich zugänglich kann die Form dort ertastet, betrachtet und erfahren werden. Mal sehen welche Wirkung von ihr ausgeht und wie sie aufgenommen wird.

Nochmals der Gedanke des Luxemburger Bildhauers Lucien Wercollier 1908-2002,  welcher mich beim Arbeiten an dieser Skulptur beeinflusste:

“Das Arbeiten mit Gips erlaubt mir die Form nach meinen Wünschen zu modellieren bis zum Erlangen eines harmonischen und einheitlichen Werkes. Wenn ich dagegen beim Bearbeiten des Marmors zuviel Materie entferne, riskiert die Skulptur zu zerbrechen. Doch habe ich seit meinen ersten Marmorskulpturen versucht, starke Kontraste und heftige Verformungen zu vermeiden“.

 

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MIT SCHWUNG INS JAHR 2012

“mit Schwung”   87x 57   Mischtechnik

Suchend, mit Freude und Vertrauen experimentellen Arbeitsweisen Raum zu geben, scheint im Moment wenig aktuell. Die informelle Malerei ist für mich mehr als nur ein Durchgangsstadium, sie ermöglicht Erfahrungen, welche Grundlagen und eigene Erkenntnisse erweitern.

Das Ungewisse in weiter Ferne, kann manchmal eben mehr erfreuen, als der materiell verdichtete,  mit wissenschaftlichen Argumenten festgezurrte, wertbehaftete  Besitz, welchem häufig auch noch jegliche Schönheit abhanden gekommen ist.

WEIHNACHTEN IM ATELIER

“elementar Blau”   88×58  Mischtechnik

Zwischen den Jahren, wenn es kaum jemand bemerkte, verlor ich mich im Atelier in blaue Bilderwelten. Flüssige Farben, Pigmente, anfänglich leichte und weitende Wirkungen. Ohne Vorstellungen und Ziel, einfach lauschend auf das sich Ankündigende.

“verspielt Blau”   88×58   Mischtechnik

Mein Bedürfnis viele verschiedene Blaus in flüssiger und wässriger Form zu erleben, wurde beim Malen immer stärker und hält noch immer an.

Mit dem Fotografieren bin ich allerdings an meine Grenzen gestoßen, mal glänzt die Oberflache und wo stellt die Schärfe im Bild sich ein. Ein Eindruck eben.

NEUE SKULPTUR, ABSCHLUSS 2011

Eine Woche in vollkommener Abgeschiedenheit: Besinnen,Lesen und Arbeiten an dieser Skulptur. Es war ein besinnliches Verarbeiten von Erlebtem der letzten Tage. Gewidmet ist diese Arbeit meinem Freund Georg Steng.

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