MARMORSKULPTUR „EWIGLICH“ IN ARZTPRAXIS

Letzte Woche fuhr ich ins Ruhrgebiet, meine Ausstellung in der Nikodemuskirche in Herdecke abzubauen. Eine Marmorskulptur „Ewiglich“ fand in einer Arztpraxis von Herr Mandev Singh, am Gemeinschaftskrankenhaus ihre neue Heimat. Öffentlich zugänglich kann die Form dort ertastet, betrachtet und erfahren werden. Mal sehen welche Wirkung von ihr ausgeht und wie sie aufgenommen wird.

Nochmals der Gedanke des Luxemburger Bildhauers Lucien Wercollier 1908-2002,  welcher mich beim Arbeiten an dieser Skulptur beeinflusste:

“Das Arbeiten mit Gips erlaubt mir die Form nach meinen Wünschen zu modellieren bis zum Erlangen eines harmonischen und einheitlichen Werkes. Wenn ich dagegen beim Bearbeiten des Marmors zuviel Materie entferne, riskiert die Skulptur zu zerbrechen. Doch habe ich seit meinen ersten Marmorskulpturen versucht, starke Kontraste und heftige Verformungen zu vermeiden“.

 

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MIT SCHWUNG INS JAHR 2012

„mit Schwung“   87x 57   Mischtechnik

Suchend, mit Freude und Vertrauen experimentellen Arbeitsweisen Raum zu geben, scheint im Moment wenig aktuell. Die informelle Malerei ist für mich mehr als nur ein Durchgangsstadium, sie ermöglicht Erfahrungen, welche Grundlagen und eigene Erkenntnisse erweitern.

Das Ungewisse in weiter Ferne, kann manchmal eben mehr erfreuen, als der materiell verdichtete,  mit wissenschaftlichen Argumenten festgezurrte, wertbehaftete  Besitz, welchem häufig auch noch jegliche Schönheit abhanden gekommen ist.

WEIHNACHTEN IM ATELIER

„elementar Blau“   88×58  Mischtechnik

Zwischen den Jahren, wenn es kaum jemand bemerkte, verlor ich mich im Atelier in blaue Bilderwelten. Flüssige Farben, Pigmente, anfänglich leichte und weitende Wirkungen. Ohne Vorstellungen und Ziel, einfach lauschend auf das sich Ankündigende.

„verspielt Blau“   88×58   Mischtechnik

Mein Bedürfnis viele verschiedene Blaus in flüssiger und wässriger Form zu erleben, wurde beim Malen immer stärker und hält noch immer an.

Mit dem Fotografieren bin ich allerdings an meine Grenzen gestoßen, mal glänzt die Oberflache und wo stellt die Schärfe im Bild sich ein. Ein Eindruck eben.

NEUE SKULPTUR, ABSCHLUSS 2011

Eine Woche in vollkommener Abgeschiedenheit: Besinnen,Lesen und Arbeiten an dieser Skulptur. Es war ein besinnliches Verarbeiten von Erlebtem der letzten Tage. Gewidmet ist diese Arbeit meinem Freund Georg Steng.

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AUSSTELLUNG IN DER NIKODEMUS-KIRCHE IN HERDECKE

Mit diesem von Pfarrer Lunkeit gestalteten Plakat, konnte die Vernissage angekündigt werden. Seine trefflichen Worte bildeten eine schöne Grundlage für den Umgang und eine Auseinandersetzung mit den Bildern. 10 Skulpturen gliedern nun den Raum und 26 Bilder hängen an den Wänden. 

Freudige und ernsthafte Begegnungen machten dieses Wochenende zu einem  besonderen Ereignis.

Die Eröffnung der Ausstellung fand statt im Gedenken an Georg Steng ,meinem lieben Freund,  Bildhauer und Pädagogen.

Gestorben am Samstag den 12. November 2011.

Die Marmorskulptur „Ewiglich“ entstand in einer vierwöchigen Arbeit in seinem Atelier in Luxemburg. Im Blog veröffentlicht am 31. März 2011 und 10. Juni 2011.

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AUSSTELLUNG GEMEINSAM „SOHN UND VATER“

 Leider konnte ich unsere erste gemeinsame Ausstellung nur aus der Ferne mitbekommen, da ich an der italienischen Lebenslinie weiter lebte. Dank Gregor und der Möglichkeit in einem Innenhof des Studios 87 a, in Wuppertal,  Luisenstraße  auszustellen, konnten meine drei Steinskulpturen im Freien gezeigt  werden. Ein wenig Schutz bedürfen diese Arbeiten.

Am Sonntag, den 13.11.2011 ist dann Vernissage, um 12 Uhr in der Nikodemuskirche,  Huser Feld 140,  in Herdecke.

„Am Leben entlang“ -  Seitenblicke        Bilder und Skulpturen

Erdfarben, Pigmente, Steine und Holz. Wandlungen,  Bildzeichen und auch stille Formen.


„WACHEND“, SKULPTUR AUF DEM FRIEDHOF IN CAPENA

 

Vor mehr als zehn Jahren zeigte mir Ingrid einen Steinbruch in der Gegend von Portovenere. Seit dieser Zeit gestalte ich immer wieder Skulpturen aus Portoro, dem schwarzen Kalkstein mit seinen geäderten Einschlüssen. Diese Skulptur, „Wachend“, habe ich immer wieder überarbeitet und erst vorletzte Woche fertiggestellt. Zwei Tage später konnte ich sie dann auf dem Grab in Capena (Rom) aufstellen und  im Gedenken einen Beitrag leisten.

In Italien durfte ich dann mal wieder miterleben, wie viele Menschen ihre Beziehung zu den toten Freunden öffentlich pflegen und würdigen.

 

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„EINFACH WEITERMACHEN / GEHT DOCH“

 Vollgeladen,

sieben Skulpturen und die Sockel. Blick ins Auto, gut gepackt ging es auf die Reise nach Wuppertal.

 Ausgeladen.

Bis zur nächsten Ausstellung, werden die Arbeiten in Wuppertal bleiben. Am Sonntag den 13. November 2011 werde ich eine Ausstellung in Herdecke machen.

In der Luisenstrasse, Studio 87 a werden dann in Zusammenhang mit der WOGA 2011 die drei Steinskulpturen ausgestellt. Gregor wird an diesem Wochenende mit seinen Bildern die Innenräume beleben.

Erleichtert ging es dann wieder an den Bodensee.

ALABASTERSKULPTUR „ERSTER EINDRUCK“

 Unter freiem Himmel in Torbole arbeitete ich 2009 an dieser plastischen Form. Den Raum gliedern und durch die Vertiefungen das Licht einbeziehen. Transparenz und durchlässiges Scheinen, erfreut.

2010 in einer Ausstellung in München . Im September 2011 ist diese Skulptur  nun endgültig nach München umgezogen und wird nun in einer Schule ihre Wirkung entfalten.

„SCHÖNE AUSSICHTEN“ IN VOLTERRA

Nach den eindrücklichen Impressionen beim Anhalten, Einhalten im letzten Jahr wollte ich wiederkommen. Diese landschaftliche Weite im Sommer,  abgeerntete Felder, wenig grüne Pflanzen und dann die wohl proportionierten installierten Skulpturen. Himmel und Erde spielen kontrastreich miteinander und die Schatten der Wolken und die gepflügten Erdschollen strukturieren und markieren die weichen Hügel.  Fakturen erscheinen wie selbstverständliche Texturen.

Dieses Werk von Mauro Staccioli lies uns nicht müde werden es von verschiedenen Standpunkten zu betrachten. Mit der Begeisterung welche sich dort entzündete werde ich sicherlich so manchem auf die Nerven gehen.

 

Die Werke von  Mauro Staccioli in dieser Landschaft sind Gaben und vermitteln mir schöne Aussichten.

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